Die Strecke
Wie kam es zu der Idee mit der STRECKE?
„Bockum-Hövel ist auf Kohle geboren.“ Im Stadtbild zeugen noch heute eindrucksvoll die drei Schachtgerüste und die dazugehörigen Maschinenhäuser der ehemaligen Zeche Radbod davon. Auch untertage ist das Grubengebäude, quasi als archäologisches Artefakt, erhalten und nachweisbar. Aber: dauerhaft nicht mehr sichtbar! Dazu gehört auch eine 5 km lange, aufgefahrene Strecke in 1.030 m Tiefe zwischen der ehemaligen Zeche Radbod und der geplanten Schachtanlage Donar. Sie startet quasi im Ruhrgebiet und endet im Münsterland auf dem Stadtgebiet von Ascheberg-Herbern.
Nach einer Idee von Christiane und Werner Reumke soll diese untertägige Bergbaustrecke mit Kunst und Kultur symbolisch nach oben geholt werden. Dazu wurde das Kunstprojekt „Die Strecke“ entwickelt.
Die temporäre Inszenierung
In einer temporären Inszenierung im Jahr 2023 wurde die Strecke mit einer durchgehenden pinken Linie und tausenden Menschen mit pinken Westen markiert.
Die StreckenGalerie
Seit 2024 wird aus temporär nun permanent. Es entsteht ein Kunstweg, der die untertägige Strecke an die Tagesoberfläche überträgt. In einer StreckenGalerie spüren Kunstwerke und architektonische Besonderheiten deren Verlauf nach und laden zum Erwandern, Erfahren und Erleben ein. So machen Kunst und Kultur es möglich, andere Sichtweisen auf das Erbe des Bergbaus zu richten und das Thema immer neu interessant und erlebbar zu gestalten.





